Plenumsdiskussion zur Weiterentwicklung der Zusammenarbeit bei der Unterstützung abhängigkeitskranker Menschen nach SGB II und SGB III mit medizinischen Reha-Leistungen am 19.11.2019 in Düsseldorf

Insgesamt 45 Teilnehmende der fünf Arbeitsgruppen sind am 19.11.2019 der Einladung des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen in das Berufsinformationszentrum Düsseldorf gefolgt und diskutierten zu dem Empfehlungspapier „Weiterentwicklung der Zusammenarbeit bei der Unterstützung abhängigkeitserkrankter Menschen nach SGB II und SGB III mit medizinischen Reha-Leistungen“.

Der Fachbeirat Sucht hatte im letzten Jahr in Anlehnung an die „Empfehlungen der Deutschen Rentenversicherung, vertreten durch die Deutsche Rentenversicherung Bund, der Bundesagentur für Arbeit, des Deutschen Landkreistages und des Deutschen Städtetages zur Zusammenarbeit bei der Unterstützung arbeitsuchender abhängigkeitskranker Menschen“ vom 1. Juli 2018 beschlossen, für das Land NRW ein landesweites Empfehlungspapier zu entwickeln und praktische Anregungen für die praktische Umsetzung zusammen zu tragen. An diesem Prozess nahmen über 60 Teilnehmende aus allen relevanten Bereichen teil und erarbeitenden nicht nur die Empfehlungen sondern trugen auch Umsetzungshinweise für die Praxis zusammen.

Die Vertretungen des Ministeriums und der Regionaldirektion dankten allen Teilnehmenden für den konstruktiven Prozess und die Mitwirkung. In unterschiedlichen akteursübergreifenden Arbeitsgruppen wurde der aktuelle Entwurf der Empfehlungen mit den Ergebnissen aus den fünf Arbeitsgruppen final reflektiert und es wurden Änderungsvorschläge diskutiert und in das Dokument eingepflegt. Am Nachmittag kamen die Teilnehmenden in Akteursgruppen zusammen und trugen Umsetzungsideen für die Implementierung des Empfehlungspapiers in der Praxis zusammen.

Nach erneuter Überarbeitung des fast 100-seitigen Dokumentes wird das Empfehlungspapier zur Freigabe in die unterschiedlichen Gremien der Vereinbarungspartner gegeben, so dass eine Unterzeichnung im ersten Quartal 2020 erwartet werden kann.

Die Landeskoordinierungsstelle berufliche und soziale Integration Suchtkranker in NRW hat den Prozess aktiv mitgestaltet und eine der Arbeitsgruppen geleitet.