Erster Förderaufruf zum Bundesprogramm „Innovative Wege zur Teilhabe am Arbeitsleben – rehapro“

Vor dem Hintergrund der stetig hohen Zugänge in die Erwerbsminderungsrente und in die Eingliederungshilfe bzw. Sozialhilfe hat der Bundesgesetzgeber im Rahmen des Bundesteilhabegesetzes (BTHG) mit § 11 des Neunten Buches Sozialgesetzbuch (SGB IX) dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) den Auftrag erteilt, Modellvorhaben zur Stärkung der Rehabilitation durchzuführen.

Die Förderrichtlinie und der erste Förderaufruf zum Bundesprogramm „Innovative Wege zur Teilhabe am Arbeitsleben – rehapro“ zur Umsetzung von  § 11 des Neunten Buches Sozialgesetzbuch wurden am 04.05.2018 im Bundesanzeiger veröffentlicht.

Beide Dokumente können unter folgendem Link mit dem Suchbegriff „rehapro“ abgerufen werden:

http://www.bundesanzeiger.de/

Weiterführende Informationen zum Antragsverfahren finden Sie auch auf der Internetseite http://www.modellvorhaben-rehapro.de.  Unterlagen wie z. B. Formulare, eine Arbeitshilfe sowie FAQ werden dort ergänzend eingestellt und können abgerufen werden.

Seit dem 01.01.2018 ist der im Rahmen des Bundesteilhabegesetzes beschlossene § 11 SGB IX in Kraft getreten. Danach sollen Modellvorhaben zur Stärkung der Rehabilitation gefördert werden. Zu fördern sind Vorhaben, die den Vorrang vor Leistungen zur Teilhabe (§9) und die Sicherung der Erwerbstätigkeit (§10) stützen. Für diese Modellvorhaben in den beiden Rechtskreisen SGB VI  und SGB II mit fünfjähriger Laufzeit werden eine Milliarde Euro zur Verfügung gestellt. Antragsberechtigt sind ausschließlich Jobcenter und Rentenversicherungsträger.

Bei weiterführenden Fragen wenden Sie sich gerne an die Kolleginnen der Landeskoordinierungsstelle berufliche und soziale Integration Suchtkranker in NRW.