Vernetzungsveranstaltung im Kreis Unna zwischen dem Jobcenter, dem Sozialpsychiatrischen Dienst und der Suchtberatung unter Beteiligung der Landekoordinierungsstelle berufliche und soziale Integration Suchtkranker in NRW

Am 06.03.2018 fand eine Vernetzungsveranstaltung zwischen dem Jobcenter Kreis Unna, dem Sozialpsychiatrischen Dienst Kreis Unna und der Suchtberatung Kreis Unna unter Beteiligung der Landeskoordinierungsstelle berufliche und soziale Integration Suchtkranker in NRW statt. Das Jobcenter und die Kreisverwaltung planen, zukünftig noch enger zusammenzuarbeiten um eine optimale Beratung für Menschen mit einer Sucht und/oder psychischen Erkrankung sicherzustellen. Mit einer gemeinsamen Auftaktveranstaltung kamen die Verantwortlichen aus dem Jobcenter, dem Sozialpsychiatrischen Dienst und der Suchtberatung im Kreishaus Unna ins Gespräch und entwickelten Ansätze für eine noch besserer Beratung der Betroffenen.

Martin Wiggermann, stellvertretender Landrat und Vorsitzender der Trägerversammlung des Jobcenters Kreis Unna kennt beide Behörden gut und weiß, wie wichtig es für die Beratung gesundheitlich eingeschränkter Menschen ist, dass alle Akteure gut vernetzt zusammenarbeiten. Zum gemeinsamen Auftakt begrüßte er die rund 40 Fachleute aus den unterschiedlichen Institutionen im Kreishaus.

Im Rahmen der Veranstaltungen referierte Nicole Adon (Leiterin der Landeskoordinierungsstelle berufliche und soziale Integration Suchtkranker NRW) zum Thema Chancen und Herausforderungen in der Zusammenarbeit von Verwaltungen. Einen weiteren Input gab Eric Janzen (Datenschutzbeauftragter des Jobcenters Kreis Unna) mit seinem Beitrag zum Thema Datenschutz und Schweigepflicht. Im Anschluss fand ein zweistündiger Workshop statt, in dem erste alternative Wege für eine noch engere Kooperation erarbeitet wurden.