Landeskoordinierungsstelle berufliche und soziale Integration Suchtkranker in NRW nimmt die Arbeit auf

Das Land Nordrhein-Westfalen hat eine „Landeskoordinierungsstelle berufliche und soziale Integration Suchtkranker“ eingerichtet. Sie soll Wirtschaft, soziale Träger, Arbeitsagenturen und Jobcenter zusammenbringen, um suchtkranken Menschen den Weg in den Arbeitsmarkt zu eröffnen. Sitz der neuen Landeskoordinierungsstelle ist Paderborn.

Das Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter des Landes Nordrhein-Westfalen (MGEPA) hat einen Trägerverbund von Caritasverband Paderborn e. V. und IN VIA Paderborn e.V. zur Umsetzung beauftragt.

IN VIA Paderborn kann auf intensive Erfahrungen bei Maßnahmen zur Eingliederung in Arbeit verweisen. Die Suchtkrankenhilfe des Caritasverbandes Paderborn leistet seit Jahrzehnten wichtige Arbeit bei der psychosozialen Versorgung von Suchtkranken.

Es handelt sich um die vierte Landeskoordinierungsstelle zum Thema Sucht in Nordrhein-Westfalen. Die in Paderborn ansässige neue Einrichtung hat die Aufgabe, landesweit im Kontakt mit Unternehmen, Kommunen und sozialen Trägern, Arbeitsagenturen und Jobcentern neue Netzwerke in NRW aufzubauen. Ziel ist die Verbesserung der Integrationschancen suchtkranker Menschen in Gesellschaft und Arbeitswelt.

Mit neuen Modellen zur Integration suchtkranker Menschen auf dem Arbeitsmarkt im Rahmen des Aktionsplans Sucht NRW will die Landeskoordinierungsstelle die Zusammenarbeit der Partner unterstützen. Diesem Ziel dienen auch die angedachten Schulungen und Fortbildungen, die die neue Landeskoordinierungsstelle in Zukunft landesweit anbieten wird.

Aktionsplan